Samstag, 30. Mai 2009
Sonntag, 24. Mai 2009
Das erste Hindernis
Das größte Problem war zunächst die Abgabe der Kapitel. Im Sommer 2007 wartete ich vergebens auf drei (!) Kapitel - und das sechs Wochen lang!
Natürlich hatte ich in den letzten stressigen Schulwochen Verständnis für die letzten Klassenarbeiten, wichtige Referate und Klassenfeiern gehabt. Natürlich auch für Urlaubsreisen, Familienausflüge und Vereinsfahrten. Aber irgendwann war meine Geduld auch am Ende. Es musste eine Lösung gefunden werden.
Ich schlug vor, dass jeder sich eine Frist aussuchen konnte: eine, zwei oder drei Wochen. Innerhalb dieser Frist musste das Kapitel in irgendeiner Form abgegeben werden - hauptsache, es kam an. Wer die Frist versäumte, musste sein heißgeliebtes Kapitel abgeben und das wollte natürlich niemand riskieren. Seitdem kamen die Kapitel (meistens) pünktlich an.
Nachdem die Idee dieser Sanktion im Forum und im Unterricht angenommen wurde, verfasste ich folgende Rundmail:
Sanktionen
Liebe Schreiberlinge,
ich habe derzeit den Eindruck, dass es viele Schreiber gibt, die schreiben wollen, dies aber noch nicht können, da einige Leute mit ihren Kapiteln einfach zu lange brauchen *hust*
Daher: jeder hat drei Wochen Zeit für sein Kapitel. Es ist mir egal, wie ihr es mir zukommen lasst: schickt es mir per Mail, per Sms, übergebt es Vivi irgendwie, diktiert es mir am Telefon – egal. Hauptsache ich bekomme es innerhalb der dreiwöchigen Frist.
Ist diese abgelaufen, schicke ich per Mail ein Rundschreiben an alle los und jeder, der das Kapitel haben will, schickt mir eine Antwort und fängt sofort an zu schreiben!
Die Frist fängt an, wenn ich ein Kapitel erhalte, es korrigiere und an alle weiterleite! Ab diesem Zeitpunkt beginnt für den nächsten Schreiber seine Frist!! Jeder hat einen Überblick bekommen und weiß daher, wann er dran ist!!!!!
Daher gilt ab jetzt folgendes:
Alex und Mara lassen mir ihr Kapitel irgendwie bis zum Freitag, den 5. Oktober 2007 zukommen!!! Ansonsten bin ich gezwungen, ihr Kapitel weiterzuleiten, selbst wenn sie schon fertige Kapitel haben!!!!!
Viele liebe Grüße,
Norsin
Natürlich hatte ich in den letzten stressigen Schulwochen Verständnis für die letzten Klassenarbeiten, wichtige Referate und Klassenfeiern gehabt. Natürlich auch für Urlaubsreisen, Familienausflüge und Vereinsfahrten. Aber irgendwann war meine Geduld auch am Ende. Es musste eine Lösung gefunden werden.
Ich schlug vor, dass jeder sich eine Frist aussuchen konnte: eine, zwei oder drei Wochen. Innerhalb dieser Frist musste das Kapitel in irgendeiner Form abgegeben werden - hauptsache, es kam an. Wer die Frist versäumte, musste sein heißgeliebtes Kapitel abgeben und das wollte natürlich niemand riskieren. Seitdem kamen die Kapitel (meistens) pünktlich an.
Nachdem die Idee dieser Sanktion im Forum und im Unterricht angenommen wurde, verfasste ich folgende Rundmail:
Sanktionen
Liebe Schreiberlinge,
ich habe derzeit den Eindruck, dass es viele Schreiber gibt, die schreiben wollen, dies aber noch nicht können, da einige Leute mit ihren Kapiteln einfach zu lange brauchen *hust*
Daher: jeder hat drei Wochen Zeit für sein Kapitel. Es ist mir egal, wie ihr es mir zukommen lasst: schickt es mir per Mail, per Sms, übergebt es Vivi irgendwie, diktiert es mir am Telefon – egal. Hauptsache ich bekomme es innerhalb der dreiwöchigen Frist.
Ist diese abgelaufen, schicke ich per Mail ein Rundschreiben an alle los und jeder, der das Kapitel haben will, schickt mir eine Antwort und fängt sofort an zu schreiben!
Die Frist fängt an, wenn ich ein Kapitel erhalte, es korrigiere und an alle weiterleite! Ab diesem Zeitpunkt beginnt für den nächsten Schreiber seine Frist!! Jeder hat einen Überblick bekommen und weiß daher, wann er dran ist!!!!!
Daher gilt ab jetzt folgendes:
Alex und Mara lassen mir ihr Kapitel irgendwie bis zum Freitag, den 5. Oktober 2007 zukommen!!! Ansonsten bin ich gezwungen, ihr Kapitel weiterzuleiten, selbst wenn sie schon fertige Kapitel haben!!!!!
Viele liebe Grüße,
Norsin
Interview mit Annika: Das Schreiben
"Die größte Schwierigkeit beim Schreiben war die große Schreibpause in und nach den Sommerferien. Dadurch, dass in dieser Zeit keine neuen Kapitel dazukamen, habe ich total den Faden verloren und es hat lange gedauert, wieder in die Geschichte reinzukommen. Vor allem, da ich Kapitel aus beiden Welten übernommen hatte. Aber dann hatte ich irgendwann wieder mal so einen Tag, an dem das Schreiben von ganz alleine lief.
Am besten schreibe ich immer direkt nach dem Mittagessen, weil ich dann satt und ausgeruht bin und meinen "Fantasie-Tank" wieder aufgeladen habe. Dann macht das richtig viel Spaß.
Vor allem in Silia konnte ich mich sehr gut einfühlen - besonders in ihre Gedanken, wenn sie Probleme mit ihren Eltern hatte oder sich einsam und verraten fühlte."
Annika W.
Am besten schreibe ich immer direkt nach dem Mittagessen, weil ich dann satt und ausgeruht bin und meinen "Fantasie-Tank" wieder aufgeladen habe. Dann macht das richtig viel Spaß.
Vor allem in Silia konnte ich mich sehr gut einfühlen - besonders in ihre Gedanken, wenn sie Probleme mit ihren Eltern hatte oder sich einsam und verraten fühlte."
Annika W.
Der Startschuss zum Schreiben
Jeder bekam eine Übersicht und es konnte losgehen. Da wir zwei Handlungsstränge hatten, beschlossen wir auch, dass immer zwei Kapitel zur gleichen Zeit geschrieben werden konnten, denn die Handlungsstränge waren unabhängig voneinander.
Ich bekam die Kapitel zugeschickt und korrigierte die Rechtschreibung und Grammatikfehler. Sobald ein Kapitel fertig war, konnte mit dem nächsten angefangen werden.
Wann war der genaue Startschuss? Zeitlich haben wir das nicht festgehalten, aber es muss im Sommer 2007 gewesen sein. Wir alle waren motiviert und waren begierig darauf, nach der langen, anstregenden Planungsphase endlich mit dem Schreiben beginnen zu können. Dennoch kam es nur schleppend voran.
Doch woran lag es?
Ich bekam die Kapitel zugeschickt und korrigierte die Rechtschreibung und Grammatikfehler. Sobald ein Kapitel fertig war, konnte mit dem nächsten angefangen werden.
Wann war der genaue Startschuss? Zeitlich haben wir das nicht festgehalten, aber es muss im Sommer 2007 gewesen sein. Wir alle waren motiviert und waren begierig darauf, nach der langen, anstregenden Planungsphase endlich mit dem Schreiben beginnen zu können. Dennoch kam es nur schleppend voran.
Doch woran lag es?
Planung? Ja, noch mehr Planung!
Die ersten sieben Kapitel und der Prolog standen fest - doch wie sollte es weitergehen?
Es folgte die wohl anstrengste Sitzung unseres Projekts: der endgültige Verlauf wurde festgelegt.
Wir waren gut in Form und füllten zwei Tafeln mit unserem Zeitstrahl. Zum Schluss hatten wir 29. Kapitel und einen Prolog und einen Epilog zusammen - alle kurz beschrieben, alle aufeinander abgestimmt und alle schon verteilt.
Die ursprünglichen Schreiber waren: Lisa, Vivi, Mara, Alexandra, Astrid, Annika, Patricia, Tatjana und Mark. Später kamen noch Hanna, Maroua und Maximilian statt Mark dazu, sodass wir eine Geschichte mit elf Schreibern planten.
Eine große Herausforderung.
Es folgte die wohl anstrengste Sitzung unseres Projekts: der endgültige Verlauf wurde festgelegt.
Wir waren gut in Form und füllten zwei Tafeln mit unserem Zeitstrahl. Zum Schluss hatten wir 29. Kapitel und einen Prolog und einen Epilog zusammen - alle kurz beschrieben, alle aufeinander abgestimmt und alle schon verteilt.
Die ursprünglichen Schreiber waren: Lisa, Vivi, Mara, Alexandra, Astrid, Annika, Patricia, Tatjana und Mark. Später kamen noch Hanna, Maroua und Maximilian statt Mark dazu, sodass wir eine Geschichte mit elf Schreibern planten.
Eine große Herausforderung.
Ordnergeschichten
Im Nachhinein kommt es mir gar nicht so vor, als hätten wir wirklich viel geplant. Doch jetzt, wenn ich meinen dicken Ordner mit dem Erdbeermuster aufschlage, werde ich von abertausenden Blättern erschlagen: Tabellen mit Kapitelübersichten, Beschreibungen von Charakteren, Planungsübersichten über schwierige Zusammenhänge, eine Landkarte unserer Fantasy-Welt (gemalt von Lisa und Mara), Computerausdrucke über unsere Forumsdiskussionen (es waren mehr als 100 Seiten Text gewesen - ich habe sie in verschiedene Themenschwerpunkte geordnet, sie in Kleingruppen zusammenfassen und vortragen lassen, damit alle einen Überblick über die gesamte Diskussionen bekamen), Notizen zu neuen Ideen und unzählige, dahingekritzelte Anmerkungen über Änderungen, Planungsumschwünge und noch mehr Planungen.
Es gab so vieles zu beachten - so vieles im Kopf zu behalten!
Nach einem Jahr stöhnten auch meine Schüler auf - so konnte es nicht weitergehen.
Schließlich backten wir für den Weihnachtsbasar gemeinsam Plätzchen, die wir dann auf unserem Schreibwerkstatt-Stand verschenkten (gegen eine Spende). Wir schrieben "Geschichten auf Bestellung" als Weihnachtsgeschenke, animierten die Besucher zu Schreibspielen und vieles mehr, sodass unsere Schreibwerkstattkasse mit 50 Euro gut gefüllt war. Davon kaufte ich für jeden einen schwarzen Schreibwerkstatt-Ordner. Ein prallgefülltes E-Mail-Paket ging von Postfach zu Postfach und bald waren die Ordner fast genauso voll wie mein Erdbeerordner.
Es gab so vieles zu beachten - so vieles im Kopf zu behalten!
Nach einem Jahr stöhnten auch meine Schüler auf - so konnte es nicht weitergehen.
Schließlich backten wir für den Weihnachtsbasar gemeinsam Plätzchen, die wir dann auf unserem Schreibwerkstatt-Stand verschenkten (gegen eine Spende). Wir schrieben "Geschichten auf Bestellung" als Weihnachtsgeschenke, animierten die Besucher zu Schreibspielen und vieles mehr, sodass unsere Schreibwerkstattkasse mit 50 Euro gut gefüllt war. Davon kaufte ich für jeden einen schwarzen Schreibwerkstatt-Ordner. Ein prallgefülltes E-Mail-Paket ging von Postfach zu Postfach und bald waren die Ordner fast genauso voll wie mein Erdbeerordner.
Planung über Planung über Planung!
Unsere Schreibwerkstatt kam aus der Planung gar nicht mehr heraus, doch wir machten Fortschritte. Auch hier half uns die Tafel weiter. Dies will ich mal an einem Beispiel veranschaulichen:
Wir suchten einen interessenten Start für Silias Geschichte. Es sollte etwas sein, womit Jugendliche sich identifizieren konnten. Etwas, was viele selbst erlebten. So kamen wir auf das Thema Führerschein. Jeder Leser konnte sich die Aufregung vorstellen, die vor einer Prüfung lauerte. Die Angst, zu versagen und durchzufallen. Die Reaktion des Fahrlehrers, der Eltern, Geschwister, Freunde.
Und genau dieser Situation musste sich Silia stellen. Doch wie könnte sich die Situation für das Mädchen weiterentwickeln? Eine schnöde Beschreibung eines normalen Schulalltags? Nein, es musste wieder eine Entwicklung, Konflikt oder Ereignis rein, etwas, das den Leser neugierig machte, aufregte oder mitriss.
Wir bauten eine Szene im Schulsekretariat ein, bei der ein mysteriöses Fax eine große Rolle spielte.
Erneut hielt ich die Kreide fragend in der Hand: Wie könnte die Situation nun weitergehen? Was für Möglichkeiten hatte Silia? In was für einem Umfeld lebte sie? Wie lebte sie? Was für Gefühle schwirrten ihr im Kopf herum?
So tasteten wir uns von Kapitel zu Kapitel voran.
Aber wir mussten auch noch unseren anderen Handlungsstrang im Auge behalten - schließlich durfte es da auch nicht langweilig werden!
So kam es, dass wir nach dieser Planungssitzung die ersten sieben Kapitel einschließlich des Prologs verplant hatten. Ich fasste sie zu einer Übersicht zusammen, in der jedes Kapitel eine grobe Inhaltsangabe hatte.
Beispiel:
2. Kapitel: Führerschein, Durchgefallen, Mobbing, will nach Hause --> Vivi
3. Kapitel: Einführung Hauptperson: Entscheidung/Heldentat --> Mara
(...)
Diese kurzen, kryptischen Botschaften hatten eines: einen klaren Anfang und ein klares Ende. Jedes Kapitel war in diesem Sinne genau durchgeplant. Wie die Schreibwerkstattler den Mittelteil füllten, war ihnen überlassen. Dieses Verfahren sorgte dafür, dass der Handlungsstrang eingehalten wurde.
Vivi, Lisa, Mara, Alexandra, Astrid, Annika und Tatjana übernahmen die Schreibaufträge für die ersten, ursprünglichen Kapitel.
Wir suchten einen interessenten Start für Silias Geschichte. Es sollte etwas sein, womit Jugendliche sich identifizieren konnten. Etwas, was viele selbst erlebten. So kamen wir auf das Thema Führerschein. Jeder Leser konnte sich die Aufregung vorstellen, die vor einer Prüfung lauerte. Die Angst, zu versagen und durchzufallen. Die Reaktion des Fahrlehrers, der Eltern, Geschwister, Freunde.
Und genau dieser Situation musste sich Silia stellen. Doch wie könnte sich die Situation für das Mädchen weiterentwickeln? Eine schnöde Beschreibung eines normalen Schulalltags? Nein, es musste wieder eine Entwicklung, Konflikt oder Ereignis rein, etwas, das den Leser neugierig machte, aufregte oder mitriss.
Wir bauten eine Szene im Schulsekretariat ein, bei der ein mysteriöses Fax eine große Rolle spielte.
Erneut hielt ich die Kreide fragend in der Hand: Wie könnte die Situation nun weitergehen? Was für Möglichkeiten hatte Silia? In was für einem Umfeld lebte sie? Wie lebte sie? Was für Gefühle schwirrten ihr im Kopf herum?
So tasteten wir uns von Kapitel zu Kapitel voran.
Aber wir mussten auch noch unseren anderen Handlungsstrang im Auge behalten - schließlich durfte es da auch nicht langweilig werden!
So kam es, dass wir nach dieser Planungssitzung die ersten sieben Kapitel einschließlich des Prologs verplant hatten. Ich fasste sie zu einer Übersicht zusammen, in der jedes Kapitel eine grobe Inhaltsangabe hatte.
Beispiel:
2. Kapitel: Führerschein, Durchgefallen, Mobbing, will nach Hause --> Vivi
3. Kapitel: Einführung Hauptperson: Entscheidung/Heldentat --> Mara
(...)
Diese kurzen, kryptischen Botschaften hatten eines: einen klaren Anfang und ein klares Ende. Jedes Kapitel war in diesem Sinne genau durchgeplant. Wie die Schreibwerkstattler den Mittelteil füllten, war ihnen überlassen. Dieses Verfahren sorgte dafür, dass der Handlungsstrang eingehalten wurde.
Vivi, Lisa, Mara, Alexandra, Astrid, Annika und Tatjana übernahmen die Schreibaufträge für die ersten, ursprünglichen Kapitel.
Montag, 11. Mai 2009
Die Handlung
Um unserem Bestseller eine Handlung geben zu können, wählte ich eine ganz banale Methode aus: eine Tafel, Kreide und zwei Zeitstrahle. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange wir gebraucht haben, um aus den vielen Ideen etwas Brauchbares zu entwickeln. Auf alle Fälle half uns die Methode, einen groben Verlauf festzulegen, der für alle nachvollziehbar war.
Wieso waren es zwei Zeitstrahle? Unser Roman hat zwei Handlungsstränge und beschreibt zwei Leben: das von Silia und von Aylis.
Diese Methode machte uns allen anschaulich, ob die Handlung spannend, abwechslungsreich und logisch war. Auch später noch griffen wir oft zur Kreide, um bestimmte Zusammenhänge besser darstellen zu können, so auch im Fall der komplizierten Vergangenheit einer anderen Figur:

Wieso waren es zwei Zeitstrahle? Unser Roman hat zwei Handlungsstränge und beschreibt zwei Leben: das von Silia und von Aylis.
Diese Methode machte uns allen anschaulich, ob die Handlung spannend, abwechslungsreich und logisch war. Auch später noch griffen wir oft zur Kreide, um bestimmte Zusammenhänge besser darstellen zu können, so auch im Fall der komplizierten Vergangenheit einer anderen Figur:
Labels:
Bilder,
Handlung,
Planung,
zwei Welten
Mittwoch, 6. Mai 2009
Interview mit Annika: Mein Lieblingscharakter
Ich finde Cer'hâl toll. Er hat so ein schlimmes Leben gehabt und seine große Liebe verloren ... man kann nur Mitleid mit ihm haben. Außerdem mag ich Bösewichter sowieso. Und ich mag die Vorstellung des "Hasses", der wie Nebel über dem Land liegt. Ich glaube, der größte Teil der Schreibwerkstatt ist "Cer'hâl"- (beziehungsweise Karl-Heinz) Fan!
Annika W.
Annika W.
Labels:
Annika,
Cer'hâl,
Charaktere,
Interview
Unsere Männer - mit Kreischalarmfaktor!
Merkwürdig! Obwohl ich zwei Diskussionsthreads über Silias und Aylis Charakter in unser Forum gestellt hatte, war da kaum etwas los. Auch zwei Jahre später, als die Planungen abgeschlossen waren, war der Thread kaum besucht worden.
Lag es vielleicht daran, dass die meisten meiner Schreiberlinge selbst Mädchen waren und sie die Rolle der Hauptfiguren genau verstanden?
Oder lag es etwa an den netten Alternativen? ;)
Unsere männlichen Hauptcharaktere erregten auf alle Fälle das uneingeschränkte Interesse meiner Hühnerscharr, und nicht nur bei der Namensfindung ging es turbulent zu. Bei einem Namen konnten wir uns relativ schnell einigen, doch der andere Charakter brauchte mehr Zeit. Bei jedem Namensvorschlag gab es sofort Einwände.
"Den kenne ich."
"So heißt der Cousin des Freundes meiner Schwester."
"Neee, ich kenn einen, der so heißt und der total doof ist. So können wir unseren Charakter doch niemals nennen!"
Und so weiter. Ich dachte schon, die Diskussionen würden nie wieder ein Ende nehmen. Es war ein Moment, wie ich ihn noch öfter erleben würde: die Schwierigkeit, bei so vielen Meinungen eine zu finden, die allen gefiel. Zum Schluss konnten wir uns doch noch einigen: die Männer von Silia und Aylis heißen Ben und Nemro.
Kaum standen die Namen fest, ging im Forum die Post ab. Die Threads der beiden explodierten förmlich vor Ideen. Um einen Eindruck davon vermitteln zu können, gibt es hier einen Auszug aus dem Nemro-Thread:
Tatjana:
Hm....find ich gut
jap.....find ich gut^^
astrid was saagst du dazu?^^
Langsam kann ich mich auch mit abfinden das er sonn megaarschloch is^^
das passt nu richtig schön!^^
mhh...
vllt machen wir aber keinen vergleich im sinne von aussehen
falls du daran gedacht hast
sondern eher von den charazügen
also ihre freundlichkeit oder sowas
ich mein....
sie is ja oft fröhlich und steckt leude an mit ihrer fröhlichkeit...
so schätz ich sie jezz ein
vllt erkennt er die bezugsperson deswegen wieder^^
________________________________________
Norsin:
Ja, vielleicht hat sie dasselbe Lachen wie seine Schwester/Sandkastenfreundin....
wobei ich da lieber zu Sandkastenfreundin tendiere ... denn bei einer Schwester würde er keine Gefühle zu Aylis aufbauen können, die über eine Freundschaft hinausgehen ...
__________________________________________
Astrid:
Also ich seh sie jetzt nicht so als ein
oh ich bin ein Blumen -Glitzer -Elfen -Mädchen und hüpfe lachend über eine große -b u n t e -weite Wiese
Und so kam dieses Fröhlichkeitsgebrabbel grad bei mir an xD
Ich mein sie ist Jägerin und auf mich wirkt sie eher ein bisschen härter. Also sollte ihre Fröhlichkeit auch nicht so übertrieben sein... ihr versteht bestimmt was ich meine xD
Die Ideen mit Nemro finde ich gut, halt nur, dass wenn es eine Sandkastenfreundin ist, das leicht nach dem Motto.. die erste ist gestorben, also nehm ich mal die nächste... kommt. Da müssen wir uns noch mal etwas genaueres überlegen.
__________________________________________
Max:
Ich finde Aylis kann überhaupt nicht so frohlich sein
In ihreer vergangenheit muss ihrgend etwas schreckliches passiert sein weshalb sie keine Eltern mehr hat.
Meint ihr wirklich sie wird dann zu einer im Fröhlichen und hyperaktiven Party-queen
Das passt überhaupt nicht.
Zu nemro
Ich finde er sollte keine Sandkastenfreundin haben. Eben weil er keine freunde als kind hatte könnte er so insich gekehrt sein.
___________________________________________
Astrid:
dann fehlt aber die verbindung zu den erinnerungen... die ich sehr schön fand
naja also das hört sich jetzt hart an, aber "nur" weil man in der vergangenheit seine eltern verloren hat, heißt das ja nicht sofort, dass man nie mehr im leben fröhlich sein kann
(unglücklich ausgedrückt)
aber ich würde sie ja auch nicht so... friede-frede-eierkuchen -like machen
__________________________________________
Norsin:
Oder er könnte deshalb so in sich gekehrt sein, weil er jemanden verloren hat, der ihm sehr wichtig war. Deshalb kann er zu anderen Menschen keinen richtigen Kontakt aufbauen und ist deshalb immer allein. Er hat Angst, wieder einen richtig wichtigen Menschen zu verlieren und scheut daher den Kontakt.
Da stimm ich euch beiden zu. Ich denke, wenn Aylis noch seeehr jung war, als sie ihre Eltern verloren hat, waren die Bindungen noch nicht sooo extrem. Und da sie bei Burkos früh mitanpacken musste, wurde sie schnell sehr selbstständig und reif...
Lag es vielleicht daran, dass die meisten meiner Schreiberlinge selbst Mädchen waren und sie die Rolle der Hauptfiguren genau verstanden?
Oder lag es etwa an den netten Alternativen? ;)
Unsere männlichen Hauptcharaktere erregten auf alle Fälle das uneingeschränkte Interesse meiner Hühnerscharr, und nicht nur bei der Namensfindung ging es turbulent zu. Bei einem Namen konnten wir uns relativ schnell einigen, doch der andere Charakter brauchte mehr Zeit. Bei jedem Namensvorschlag gab es sofort Einwände.
"Den kenne ich."
"So heißt der Cousin des Freundes meiner Schwester."
"Neee, ich kenn einen, der so heißt und der total doof ist. So können wir unseren Charakter doch niemals nennen!"
Und so weiter. Ich dachte schon, die Diskussionen würden nie wieder ein Ende nehmen. Es war ein Moment, wie ich ihn noch öfter erleben würde: die Schwierigkeit, bei so vielen Meinungen eine zu finden, die allen gefiel. Zum Schluss konnten wir uns doch noch einigen: die Männer von Silia und Aylis heißen Ben und Nemro.
Kaum standen die Namen fest, ging im Forum die Post ab. Die Threads der beiden explodierten förmlich vor Ideen. Um einen Eindruck davon vermitteln zu können, gibt es hier einen Auszug aus dem Nemro-Thread:
Tatjana:
Hm....find ich gut
jap.....find ich gut^^
astrid was saagst du dazu?^^
Langsam kann ich mich auch mit abfinden das er sonn megaarschloch is^^
das passt nu richtig schön!^^
mhh...
vllt machen wir aber keinen vergleich im sinne von aussehen
falls du daran gedacht hast
sondern eher von den charazügen
also ihre freundlichkeit oder sowas
ich mein....
sie is ja oft fröhlich und steckt leude an mit ihrer fröhlichkeit...
so schätz ich sie jezz ein
vllt erkennt er die bezugsperson deswegen wieder^^
________________________________________
Norsin:
Ja, vielleicht hat sie dasselbe Lachen wie seine Schwester/Sandkastenfreundin....
wobei ich da lieber zu Sandkastenfreundin tendiere ... denn bei einer Schwester würde er keine Gefühle zu Aylis aufbauen können, die über eine Freundschaft hinausgehen ...
__________________________________________
Astrid:
Also ich seh sie jetzt nicht so als ein
oh ich bin ein Blumen -Glitzer -Elfen -Mädchen und hüpfe lachend über eine große -b u n t e -weite Wiese
Und so kam dieses Fröhlichkeitsgebrabbel grad bei mir an xD
Ich mein sie ist Jägerin und auf mich wirkt sie eher ein bisschen härter. Also sollte ihre Fröhlichkeit auch nicht so übertrieben sein... ihr versteht bestimmt was ich meine xD
Die Ideen mit Nemro finde ich gut, halt nur, dass wenn es eine Sandkastenfreundin ist, das leicht nach dem Motto.. die erste ist gestorben, also nehm ich mal die nächste... kommt. Da müssen wir uns noch mal etwas genaueres überlegen.
__________________________________________
Max:
Ich finde Aylis kann überhaupt nicht so frohlich sein
In ihreer vergangenheit muss ihrgend etwas schreckliches passiert sein weshalb sie keine Eltern mehr hat.
Meint ihr wirklich sie wird dann zu einer im Fröhlichen und hyperaktiven Party-queen
Das passt überhaupt nicht.
Zu nemro
Ich finde er sollte keine Sandkastenfreundin haben. Eben weil er keine freunde als kind hatte könnte er so insich gekehrt sein.
___________________________________________
Astrid:
dann fehlt aber die verbindung zu den erinnerungen... die ich sehr schön fand
naja also das hört sich jetzt hart an, aber "nur" weil man in der vergangenheit seine eltern verloren hat, heißt das ja nicht sofort, dass man nie mehr im leben fröhlich sein kann
(unglücklich ausgedrückt)
aber ich würde sie ja auch nicht so... friede-frede-eierkuchen -like machen
__________________________________________
Norsin:
Oder er könnte deshalb so in sich gekehrt sein, weil er jemanden verloren hat, der ihm sehr wichtig war. Deshalb kann er zu anderen Menschen keinen richtigen Kontakt aufbauen und ist deshalb immer allein. Er hat Angst, wieder einen richtig wichtigen Menschen zu verlieren und scheut daher den Kontakt.
Da stimm ich euch beiden zu. Ich denke, wenn Aylis noch seeehr jung war, als sie ihre Eltern verloren hat, waren die Bindungen noch nicht sooo extrem. Und da sie bei Burkos früh mitanpacken musste, wurde sie schnell sehr selbstständig und reif...
Labels:
Ben,
Charaktere,
Diskussionen,
Forum,
Männer,
Nemro
Planungen über Planungen - und das doppelt!
Viel Arbeit lag vor uns. Unser Ziel, einen Bestseller zu schreiben, schien in weiter Ferne zu liegen. Bislang hatten wir viele Fragen, wenig Antworten und unzählige Ideen, die wir ergründen wollten.
Wie planten wir eigentlich unseren Bestseller? Rückblickend kann man sagen, dass mehrere Prozesse zugleich erledigt wurden. Im Mittelpunkt standen zunächst die Charakterisierungen unserer beiden Hauptpersonen:
Silia und Aylis.
Anhand dieser beiden unterschiedlichen Mädchen entwickelten sich unsere Ideen.
Silia stellen wir als eine normale Schülerin in einer normalen Welt dar. Wie dunkle Wolken ziehen Probleme auf: die Eltern verstehen sie nicht, in der Schule wird sie gemobbt und plötzlich taucht auch noch ihr Stiefbruder auf. Die Situation musste einfach eskalieren.
Ganz anders dagegen ist Aylis. Sie ist eine selbstbewusste, junge Frau, die in einer Fantasy-Welt lebt. Es gibt kein Problem, das sie nicht lösen könnte, doch plötzlich wird alles anders: die Menschen in ihrem Dorf verhalten sich merkwürdig, die Älteste im Rat der Generationen stirbt überraschend und bedrohliche Gerüchte erreichen die Heimatstadt von Aylis: steht der Welt ein Krieg bevor?
Schon hatten wir anhand ihrer Biografien die Möglichkeit, eine Handlung zu entwickeln ... und bessere gesagt: zwei Handlungsstränge! Unser Bestseller wird nämlich abwechselnd in zwei Welten blicken. Und hinter alldem wird für den Leser vielleicht später eine Frage lauern: werden wir es schaffen, beide Welten zu vereinen?
Wie planten wir eigentlich unseren Bestseller? Rückblickend kann man sagen, dass mehrere Prozesse zugleich erledigt wurden. Im Mittelpunkt standen zunächst die Charakterisierungen unserer beiden Hauptpersonen:
Silia und Aylis.
Anhand dieser beiden unterschiedlichen Mädchen entwickelten sich unsere Ideen.
Silia stellen wir als eine normale Schülerin in einer normalen Welt dar. Wie dunkle Wolken ziehen Probleme auf: die Eltern verstehen sie nicht, in der Schule wird sie gemobbt und plötzlich taucht auch noch ihr Stiefbruder auf. Die Situation musste einfach eskalieren.
Ganz anders dagegen ist Aylis. Sie ist eine selbstbewusste, junge Frau, die in einer Fantasy-Welt lebt. Es gibt kein Problem, das sie nicht lösen könnte, doch plötzlich wird alles anders: die Menschen in ihrem Dorf verhalten sich merkwürdig, die Älteste im Rat der Generationen stirbt überraschend und bedrohliche Gerüchte erreichen die Heimatstadt von Aylis: steht der Welt ein Krieg bevor?
Schon hatten wir anhand ihrer Biografien die Möglichkeit, eine Handlung zu entwickeln ... und bessere gesagt: zwei Handlungsstränge! Unser Bestseller wird nämlich abwechselnd in zwei Welten blicken. Und hinter alldem wird für den Leser vielleicht später eine Frage lauern: werden wir es schaffen, beide Welten zu vereinen?
Labels:
Aylis,
Charaktere,
Planung,
Silia,
zwei Welten
Dienstag, 5. Mai 2009
Das Forum - unsere Spam-Oase
Schon bald merkte ich, dass wir mit den Diskussionen, Planungen und Ideen gar nicht mehr hinterher kamen. Schließlich hatte unsere wöchentliche Schreib-AG-Sitzung auch nur 90 Minuten, die wir nicht nur mit dem Bestseller verbringen wollten.
Eine Lösung musste her.
Wir suchten einen Kommunikationsweg, der uns einen schnellen Austausch bei spontanen Ideen ermöglichte und alles vielleicht auch noch dokumentierte. Ein Forum musste her.
Im Oktober wurde die private Spam-Oase der Schreib-AG ins Leben gerufen. Das Bestseller-Forum wurde ab diesem Zeitpunkt unsere wichtigste Quelle. Neue Ideen wurden dort diskutiert und am Anfang der Schreibstunden vorgestellt.
Und wirklich - manche Diskussionen konnten sich wirklich sehen lassen. Eine zeitlang konnten sich Astrid und Max nicht ausstehen, denn unser Hahn im Korb fand die meisten ihrer Vorschläge zu den Charakteren schlichtweg: "Unrealistisch!"
Dieses Zitat ist zu einem festen Bestandteil unserer Schreibwerkstatt-Insider geworden und reiht sich ein zum "Hamsterschweinkillerhuhn", "Krabbenchips" und "Karl-Heinz".
Eine Lösung musste her.
Wir suchten einen Kommunikationsweg, der uns einen schnellen Austausch bei spontanen Ideen ermöglichte und alles vielleicht auch noch dokumentierte. Ein Forum musste her.
Im Oktober wurde die private Spam-Oase der Schreib-AG ins Leben gerufen. Das Bestseller-Forum wurde ab diesem Zeitpunkt unsere wichtigste Quelle. Neue Ideen wurden dort diskutiert und am Anfang der Schreibstunden vorgestellt.
Und wirklich - manche Diskussionen konnten sich wirklich sehen lassen. Eine zeitlang konnten sich Astrid und Max nicht ausstehen, denn unser Hahn im Korb fand die meisten ihrer Vorschläge zu den Charakteren schlichtweg: "Unrealistisch!"
Dieses Zitat ist zu einem festen Bestandteil unserer Schreibwerkstatt-Insider geworden und reiht sich ein zum "Hamsterschweinkillerhuhn", "Krabbenchips" und "Karl-Heinz".
Interview mit Mara: Über das Schreiben
Ich war schon ziemlich früh bei der Schreib-AG dabei und hatte somit schon einige Erfahrungen im Schreiben gesammelt. Ich hatte eigentlich schon seit ich klein bin gern geschrieben, doch nun sollte es gleich ein ganzes Buch sein?
Manchmal habe ich stundenlang vor dem PC gesessen und kein einziges Wort aufs Papier gebracht. Zwar war die Welt und die Geschichte ja ziemlich vorgeplant und ich konnte mich auch gut in die Personen hineinversetzen, doch ich konnte es nicht wirklich in Worte fassen. Schwerer hatten es einem noch die Leute gemacht, die vor einem geschrieben hatten, da sie mir ein paar Grenzen aufgezwungen haben, die mit meinen Vorstellungen nicht zusammenpassten. Doch am Ende wurde es immer einfacher.
Meistens hab ich nachts geschrieben. Wenn ich nicht schlafen konnte, hab ich mir ein Blatt genommen, einen Kuli und eine Kerze und ein bisschen gekritzelt.
Insgesamt hat mir das Projekt Spaß gemacht, denn es war herausfordernd.
Schade war nur, wie viele Schreib-AG-Stunden dafür draufgingen.
Ich bin froh, dass wir fertig oder so gut wie fertig sind und fände es auch total kuhl, wenn es wirklich ein Bestseller werden würde, aber trotzdem habe ich ein bisschen Bammel vor der Veröffentlichung. Hauptsächlich bin ich aber stolz auf das Buch und natürlich auf die Schreib-AG.
Mara C.
Manchmal habe ich stundenlang vor dem PC gesessen und kein einziges Wort aufs Papier gebracht. Zwar war die Welt und die Geschichte ja ziemlich vorgeplant und ich konnte mich auch gut in die Personen hineinversetzen, doch ich konnte es nicht wirklich in Worte fassen. Schwerer hatten es einem noch die Leute gemacht, die vor einem geschrieben hatten, da sie mir ein paar Grenzen aufgezwungen haben, die mit meinen Vorstellungen nicht zusammenpassten. Doch am Ende wurde es immer einfacher.
Meistens hab ich nachts geschrieben. Wenn ich nicht schlafen konnte, hab ich mir ein Blatt genommen, einen Kuli und eine Kerze und ein bisschen gekritzelt.
Insgesamt hat mir das Projekt Spaß gemacht, denn es war herausfordernd.
Schade war nur, wie viele Schreib-AG-Stunden dafür draufgingen.
Ich bin froh, dass wir fertig oder so gut wie fertig sind und fände es auch total kuhl, wenn es wirklich ein Bestseller werden würde, aber trotzdem habe ich ein bisschen Bammel vor der Veröffentlichung. Hauptsächlich bin ich aber stolz auf das Buch und natürlich auf die Schreib-AG.
Mara C.
Der Wendepunkt
Die zweite Stunde veränderte alles.
Ich erinnere mich noch, dass fast alle aus der Schreib-AG anwesend waren.
Alex, Annika, Astrid, Lisa, Mara, Patricia, Tati und Vivi (mitten in der Schreib-Phase kamen noch Max, Hanna und Maroua als Schreiber hinzu; Mark verließ uns leider und Robert beobachtete schmunzelnd unser Treiben).
Die Stimmung war aufgeschlossen. Die Luft knisterte förmlich vor lauter Kreativität. Plötzlich war alles ganz einfach und die verschiedenen Ideen, die in der letzten Sitzung noch so unvereinbar schienen, kuschelten sich plötzlich aneinander. Alles passte und beide Welten der Hauptcharaktere Silia und Aylis krachten zusammen und wurden eine Geschichte.
Unsere Geschichte.
Die Grundidee nahm Formen an und Alex (die heute leider in Kanada ist) gab wohl einen der wichtigsten Impulse zur Vergangenheit von Silia. Alle waren euphorisch und wollten endlich anfangen, den Bestseller zu schreiben. Doch bevor Stift und Papier gezückt werden konnten, wartete noch ein riesiger Berg Arbeit auf uns: die Planung.
Ich erinnere mich noch, dass fast alle aus der Schreib-AG anwesend waren.
Alex, Annika, Astrid, Lisa, Mara, Patricia, Tati und Vivi (mitten in der Schreib-Phase kamen noch Max, Hanna und Maroua als Schreiber hinzu; Mark verließ uns leider und Robert beobachtete schmunzelnd unser Treiben).
Die Stimmung war aufgeschlossen. Die Luft knisterte förmlich vor lauter Kreativität. Plötzlich war alles ganz einfach und die verschiedenen Ideen, die in der letzten Sitzung noch so unvereinbar schienen, kuschelten sich plötzlich aneinander. Alles passte und beide Welten der Hauptcharaktere Silia und Aylis krachten zusammen und wurden eine Geschichte.
Unsere Geschichte.
Die Grundidee nahm Formen an und Alex (die heute leider in Kanada ist) gab wohl einen der wichtigsten Impulse zur Vergangenheit von Silia. Alle waren euphorisch und wollten endlich anfangen, den Bestseller zu schreiben. Doch bevor Stift und Papier gezückt werden konnten, wartete noch ein riesiger Berg Arbeit auf uns: die Planung.
Interview mit Annika: Höhen und Tiefen des Bestseller-Projekts
Ich war von Anfang an bei dem "Bestseller-Projekt" dabei und somit auch bei der Grundabstimmung über das Thema.
Weil wir uns nicht zwischen Fantasy- und normaler Welt entscheiden konnten, beschlossen wir schnell, beide Welten zu benutzen. Meine Idee war die Schizophrenie der Hauptperson Silia, um eine Verbindung zwischen den Welten herzustellen.
Die ersten beiden Schreibwerkstatt-Stunden zu dem Thema waren meiner Meinung nach die besten, denn trotz des großen Chaos, weil alle ihre Ideen einbringen wollten, doch viele gute Vorschläge zusammen gekommen sind.
Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell wir einen groben Plan gestaltet hatten, wie unser Roman aufgebaut ist.
Allerdings ging es später dann wieder nur sehr schleppend voran, sodass das Projekt beinahe in Vergessenheit geraten wäre.
Das größte Problem war wohl, sich zu einigen, vor allem über die Namen und über den Titel. Dabei wollte nämlich jeder seinen Willen durchsetzen und teilweise sind die Diskussionen wirklich ausgeartet. Trotzdem denke ich, dass es relativ gut gelaufen ist und ich hoffe, dass wir bald alle zusammen auf der Fantasy-Nacht unser Buch vorstellen dürfen ... und natürlich geben wir gerne Autogramme!
Annika W.
Weil wir uns nicht zwischen Fantasy- und normaler Welt entscheiden konnten, beschlossen wir schnell, beide Welten zu benutzen. Meine Idee war die Schizophrenie der Hauptperson Silia, um eine Verbindung zwischen den Welten herzustellen.
Die ersten beiden Schreibwerkstatt-Stunden zu dem Thema waren meiner Meinung nach die besten, denn trotz des großen Chaos, weil alle ihre Ideen einbringen wollten, doch viele gute Vorschläge zusammen gekommen sind.
Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell wir einen groben Plan gestaltet hatten, wie unser Roman aufgebaut ist.
Allerdings ging es später dann wieder nur sehr schleppend voran, sodass das Projekt beinahe in Vergessenheit geraten wäre.
Das größte Problem war wohl, sich zu einigen, vor allem über die Namen und über den Titel. Dabei wollte nämlich jeder seinen Willen durchsetzen und teilweise sind die Diskussionen wirklich ausgeartet. Trotzdem denke ich, dass es relativ gut gelaufen ist und ich hoffe, dass wir bald alle zusammen auf der Fantasy-Nacht unser Buch vorstellen dürfen ... und natürlich geben wir gerne Autogramme!
Annika W.
Abonnieren
Posts (Atom)